My beloved London,
thank you.
Thank you so much for everything. I’m so in love with you and I cannot see how this will ever change. Probably falling in love with a place is ridiculous and a little bit scary but still you are one of the most amazing things I was able to experience in this fantastic world. Everytime I fly over to feel your vibes, see your energy and experience your people, I leave as thankful as I can be. Everytime you show another side of your wonderful character so sometimes I just cannot believe that this is real, that you are real. And everytime I have to leave you, my heart cries in pain and everytime I return to your feet, I’m sitting in Picadilly Line with my sungalsses to keep the tears of joy to myself.
Mein geliebtes London,
Danke.
Vielen Dank für alles. Ich habe mich so sehr in Dich verliebt und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jemals ändern wird. Sich in einen Ort oder in eine Stadt zu verlieben ist wahnsinnig und macht mir irgendwie auch ein wenig Angst. Aber London, Du bist trotzdem eines der wunderbarsten Dinge die ich in dieser fantastischen Welt jemals erleben durfte. Jedes Mal, wenn ich rüberfliege um Deine Atmosphäre zu spüren, Deine Energie zu sehen und Deine Menschen zu erleben, bin ich so dankbar wie ich überhaupt sein kann. Jedes Mal zeigst Du eine andere Seite von Dir sodass ich manchmal nicht glauben kann, dass das real ist, dass es Dich wirklich gibt. Und jedes Mal wenn ich Dich verlassen muss, blutet mein Herz und wenn ich dann zu Dir zurückkehre, sitze ich in der Picadilly Line mit Sonnenbrille, um meine Freudentränen für mich zu behalten.
This time, the plane circled above you for about 20 minutes and I probably was the only passenger who absolutely loved it. So already at this point, I was wondering: Could it get any better? And the answer was: hell yeah! I had a fab, sunny, shiny welcome and immediately went crazy when coming back to Soho / Chinatown. I met great women and men (shout out to the Girls Love Travel Facebook group and the Couchsurfing app), sharing a lot of cultural experiences and having great talks before ending up in Bloomsbury in the most lovely bookstore I have ever seen. Enjoying crowded luminous Picadilly at night followed by Trafalgar Square which is utterly amazing in the dark. Next day under blue sky, I fell once again in love with your Leceister Square which I have so underestimated in my previous visits before I met some more amazing people on the greenest grass of Soho Square.
Dieses Mal kreiste mein Flugzeug ungefähr 20 Minuten über Dir und ich war womöglich der einzige Passagier, der das ganz toll fand. Also habe ich mich schon in der Luft gefragt: Kann dieser Aufenthalt noch besser werden? Und die Antwort war: Aber sowas von! Ich hatte einen unglaubliches, sonniges helles Willkommen und bin vor Freude halb durchgedreht, als ich endlich wieder durch Soho / Chinatown lief. Ich habe großartige Menschen getroffen (danke and die Girls Love Travel Facebook Gruppe sowie die Couchsurfing App), die verschiedene Erlebnisse und tolle Unterhaltungen geteilt haben, bevor ich dem süßesten Buchladen gelandet bin, in dem ich jemals war. Ich habe den überfüllten, leuchtenden Picadilly bei Nacht gesehen, gefolgt von dem Trafalger Square, der im Dunkeln der Wahnsinn is. Am nächsten Tag unter blauem Himmel habe ich mich in den vorher von mir unterschätzten Leceister Square neu verliebt, bevor ich mich auf dem grünsten Gras überhaupt mit tollen Menschen im Soho Square traf.
You know what I adore about you? One can do the same thing again and again and it still feels so damn special and new and every second worth living. Wandering through Soho for the millionth times, I’m still so much in awe exploring different corners and shops on and on. Also by going on the London Eye for the 2nd time to enjoy great champagne, the view is never getting boring. St Pauls at day & night, Sky Garden Bar and Emirates Cable Cars – just to name a few more. Finally, my way leading to Shakespeares Globe Theatre being able to see a stunning performance of Macbeth after a bright sunny day: You so make all the difference!
Weißt Du, was ich an Dir vergöttere? Man kann das Selbe wieder und wieder machen und es fühlt sich immer noch so unglaublich besonders an und so als ob jede Sekunde es Wert sei, zu leben. Zum millionensten Mal durch Soho zu laufen, bin ich voller Ehrfurcht dabei, verschiedene Ecken und Geschäfte zu entdecken. Auch das zweite Mal auf dem London Eye um großartigen Champagner zu genießen – diese Sicht kann niemals langweilig werden. St. Pauls im Dunkeln, Sky Garden Bar und Emirates Cable Cars um nur ein paar Attraktionen zu nennen. Schließlich führte mein Weg in Shakespeares Globe Theatre zu einer mir die Sprache verschlagenden Vorstellung von Macbeth nach einem wunderbaren Sonnentag: Du machst einfach den Unterschied!
Kew Gardens in summertime, cream tea in a tiny café and full cooked English breakfast at Leceister Square made a gorgeous time so much more adorable. Giant soap bubbles, M&M world and finally using the Oyster card again made me more happy than I ever hoped to be. But in the end, going out, meeting people not only from various countries but with all kinds of cultural backgrounds meant everything. Thanks to you, London, I gained faith in the human kindness and the prettiness of people once again.
Kew Gardens im Sommer, fantastischer Cream Tea in einem kleinen Café und Full English Breakfast am Leceister Square haben eine wunderschöne Zeit nochmal so viel besser gemacht. Riesenseifenblasen, die M&M Welt und einfach nur die Wiederverwenndung der Oyster Card haben mich glücklicher gemacht, als ich es jemals gehofft hatte, zu sein. Aber am Ende des Tages, unterwegs sein, Menschen treffen und das nicht nur aus unterschiedlichen Ländern sondern auch mit so vielen verschiedenen Kulturen hat mir alles bedeutet. Durch dich, London, habe ich wieder Vertrauen und Zuversicht in die Menschen gewonnen.
My life belongs elsewhere so there is just little that I can do to remember you and to get hold of your magic. Amongst the few things I can do is bringing home your crazy marvellous chocolate and the insane tea varieties (coconut-truffles for example). I took lots of photos and have been shopping on Oxford street, of course. But the most valuable thing I take home are my memories about you and about the magnificent people I met. All the freedom I discovered, all the different kinds of lifes I saw, the endless possibilities I realized.
Mein Leben gehört nun einmal woanders hin, also gibt es nur wenig was ich tun kann, um die Erinnerungen an dich festzuhalten, lebendig zu halten. Darunter ist allerdings der Import von verrückt-leckere Schokolade und durchgeknallte Teevariationen (Kokosnuss-Trüffel beispielsweise). Ich habe so viele Fotos gemacht, war natürlich shoppen auf der Oxford Street. Aber das Wertvollste, was ich mit nach Hause nehme sind meine Erinnerungen an dich und an die wundervollen Menschen, die ich treffen durfte. All die Freiheit, die ich für mich entdeckt habe, die verschiedenen Leben, die ich gesehen habe und die endlosen Möglichkeiten, die ich begriffen habe.
I already started to plan my next trip. And finally, I am really able to understand the meaning of Samuel Johnsons‘ quote: When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford.
Ich habe selbstverständlich schon angefangen, meinen nächsten Trip zur dir zu planen. Und endlich, endlich verstehe ich wirklich die Bedeutung des Zitats von Samuel Johnson: Wenn ein Mann London leid ist, dann ist er seines Lebens leid weil in London alles das ist, was ein Leben zu bieten hat.
Thank you, love. Can’t wait to see you again.
Danke, love. Ich kann es nicht abwarten, bis wir uns wiedersehen.








Um jetzt nicht noch mehr durcheinander zu werfen, der Reihe nach. Ab in den Bus zum Flughafen, der Moment beim Einsteigen, zu wissen, dass ich ab jetzt alleine bin: tolles Gefühl. Unabhängig. Selbstbestimmt. Frei.
Tja und dann war ich auch schon am Flughafen. Und auch wenn es mal wieder echt seltsam klingt (was daran liegen könnte, dass ich seltsam bin), ich fühle mich einfach unglaublich wohl auf Flughäfen. Dieses Mal habe ich mir sogar die Zeit genommen und intensiv dokumentiert – jedenfalls für meine Verhältnisse. Diese Flugtafel in der Abflugshalle flasht mich einfach jedes Mal mit den schier endlosen Möglichkeiten, die man so eben ganz beiläufig an der Hand hat. Herrlich. Das Tor zu aller Welt. Und natürlich habe ich auf wieder während des Fluges fotografiert. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich geflogen bin, aber ich sehe doch beim Blick aus dem Fenster niemals das Selbe. Und dann – der Moment, in dem Britannien zu sehen ist. Gold. Jedes Mal.
Ich wurde nicht enttäuscht, denn das Stück fand in einer umgebauten Halle statt und nicht im Theater und das Setting war eher wie ein Wohnzimmer. An den Stars wirklich auf 3 Meter dran sein zu können, ist echt eine schöne Sache, da weiß man auch, wofür man sein Geld investiert hat. Leider war drinnen erstens Fotografierverbot und zweitens das Licht so schlecht, dass es sowieso keinen Sinn gemacht hat, also hier mal der Eingang von außen (Charing Cross Road war – so ein Zufall – nur ein paar hundert Meter von meiner Unterkunft entfernt).
Am nächsten Morgen habe ich erst mal ein sehr ausgewogenes Frühstück genossen (außderdem hatte ich noch eine fast volle Stempelkarte im Cafe Nero). Danach ging es weiter zur Picadilly Station, wo ich mich mit Jake, einem Koreaner, den ich beim Sprachkurs im September kennen gelernt hatte, getroffen habe. Da es mal wieder regnete und auch nicht danach aussah, als würde sich das groß ändern, haben wir uns spontan für die Kew Gardens entschieden, von denen ich bisher immer nur gelesen, sie aber noch nie besucht hatte. Und was soll ich sagen – das war genau die richtige Entscheidung! Nur ein paar Tubestationen von Picadilly weg ist dieser überdimensionale Garten mit alten, riesigen Gewächshäusern. Palmen aus aller Welt, tropische Pflanzen, Wüstenpflanzen, dazu noch ein Treetop-Walk in luftiger Höhe (und wir haben vielleicht ein Drittel gesehen, bis uns die Füße weh taten) und Blumen, überall Blumen. Das ist sicherlich im Sommer auch einen Besuch Wert (10 Pfund Eintritt sind da meiner Meinung nach auch angebracht), schon allein weil man über die Themse mit dem Boot dort hinfahren kann (Ja, die Orchideen sind echt!)

Und schon war es Montag und der letzte Tag gekommen. Ich habe mich wieder bei einem Frühstück gestärkt (dieses Mal war das Getränk dank meiner Stempelkarte for free) und habe dann beschlossen, die Oxford Street zu besuchen. Schließlich wollte ich noch einige Einkäufe tätigen, die in Europa (richtig, UK gehört nicht zu Europa) aufgrund des mangelnden Angebotes unmöglich sind. Ich war erfolgreich und hatte noch genug Zeit, sodass ich erst die ganze Oxford Street von Tottenham Court Road bis hin zu Marble Arch gelaufen bin und mir dann dachte, südlich der Straße Richtung Soho ist es auch ganz nett, also bin ich mal ohne Plan dort rumgelaufen. Und: Das sind meiner Meinung nach immer die besten Entscheidungen, solange man genug Zeit hat. Diese Ecken stehen in keinem Reiseführer und sind herzallerliebst. Insbesondere in dem geschäftigen, montäglichen Treiben. Aber auch der Schmuck für Chinese New Year in Chinatown, der Soho Square oder die Busse auf der Oxford Street sind einfach schön anzusehen, selbst im Regen strahlt diese Stadt (ja ich weiß, Freak…). Ach ja und alle paar hundert Meter gibt Infosäulen mit Stadtplänen, wo man ist und was wie weit weg ist – wieder mal sehr höflich.
Mit meinen Einkäufen war ich recht erfolgreich, sowohl Tee von Whittard als auch Schokolade von Hotel Chocolat hat alles gepasst. Schnell noch eine Stärkung in Form eines Schokomuffins im Megges (gezahlt über den Automat mit Kreditkarte) und das free wifi ausgenutzt, bevor es zum Flughafen ging. Es ist einfach wunderbar, dass Transport for London so dermaßen gut ausgebaut ist, dass man noch nicht mal schauen muss, wann die Bahn fährt, weil sowieso alle 2-3 Minuten die nächste kommt. Ich kann schon verstehen, weshalb Menschen gerne in Großstädten leben (obwohl ich ein Landei bin…).
Ich kenne Heathrow noch aus dem September und von der Landung, aber mir war da gar nicht so bewusst geworden, dass das ganze Ding einfach super neu und modern ist. Und dass die Mitarbeiter auch super hilfsbereit sind, was ich gleich schon gemerkt habe, als ich einchecken wollte, früh, weil ich meinen Koffer mit den ganzen Einkäufen aufgeben musste und ich direkt mal auf den Flug 1 Stunde vorher gebucht wurde (scheinbar fliegt die LH stündlich diese Route), weil Sturm angesagt war und man nicht wusste, wie sich das Wetter entwickelt. Das Free Wifi am Flughafen hat mich gleich wieder erkannt und nach den Kontrollen hatte ich gerade mal noch eine knappe halbe Stunde, bevor das Boarding begann. Es hat allerdings gereicht, meine Trinkflasche aufzufüllen (die haben jetzt die Trinkbrunnen extra so konstruiert, dass Flaschen drunter passen – great!) und ich die Handcreme auf der Damentoilette nutzen konnte (I love Heathrow). Im Flieger kam die nächste Überraschung: Voller wurde es nicht.
Jetzt könnte man meinen, klar, das ist nun mal so wenn die so oft fliegen. Allerdings war der Hinflug voll bis auf den letzten Platz und ich würde mich wundern, wenn die Hinflüge signifikant weniger seien als die Rückflüge. Auch im September waren beide Flüge recht voll. Aber klar, ich möchte mich nicht beschweren und habe mich so breit gemacht wie ich konnte (und das kann ich sehr gut!). Leider war aufgrund des Sturms die ganze Sache eine ziemliche wackelige Angelegenheit (boah war mir schlecht nach dem Start) und es ist total übertrieben, wenn irgendwelche „ich fliege zum ersten Mal“- Gäste nur wegen eines Luftlochs hysterisch aufschreien. Aber ist man erst mal ganz oben, geht es eigentlich. Vor allem wenn dann das Catering kommt (ich mag ja Lufthansa als Airline echt gerne…)




Zumindest ziemlich weit weg. Weil im ersten Moment kann die Anzeige des Navis mit Ziel Greifswald ziemlich abschreckend sein. Aber so ein Roadtrip geht, auch alleine, viel schneller, als man eigentlich annimmt oder wie ich eigentlich angenommen hatte. Und natürlich wird man dann auch prompt mit einer wunderschönen Gegend und wahlweise auch Sonnenuntergängen belohnt, beides direkt um die Ecke von der eigenen Unterkunft.










